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HySchober - Unser Wasserstoff-Bauprojekt in Geisenhausen

Das Grundstück ist bereits gekauft, ab 2021 sollen dann auch die Bagger anrollen. Auf über 10.000 Quadratmetern wird an der B299 zwischen Geisenhausen und Landshut in wenigen Monaten das weltweit erste klimaneutrale Autohaus mit Wasserstoff als Energieträger entstehen. Ein Leuchtturm-Projekt, mit dem unser Geschäftsführer Joachim Schober nicht nur die Mobilität, sondern allgemein den Alltag in der Region nachhaltig verändern will. Aber auch eine große finanzielle Vorleistung des Veldener Unternehmens, das aus Überzeugung etwas bewegen will in Sachen Autofahren der Zukunft. Aktuell befindet sich HySchober deshalb noch in der Detailplanung sowie im Sondierungsprozess nach möglichen Partnern zur Implementierung und Finanzierung. Das innovative Energie-Konzept dahinter jedoch steht bereits.

So soll der künftige zweite Standort des Autohaus Schober inklusive dazugehöriger Wasserstoff-Tankstelle nicht nur 100 Prozent CO2-neutral sein, sondern auch komplett energieautark arbeiten und dabei die ganze Brandbreite der Wasserstoff-Sektorenkopplung aus Mobilität, Heizung und Elektrizität abdecken. Joachim Schober: „Wir sind uns bewusst, dass wir da ein sehr ambitioniertes Vorhaben starten. Aber schon heute gibt es sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich mehrere Beispiele, die zeigen, dass unser Energiekonzept rein technisch einwandfrei funktioniert. Das haben auch meine Gespräche mit Experten aus dem Energiesektor hier in der Region gezeigt. Jetzt geht es darum, anzufangen, diesen Schritt genau jetzt zu machen und damit auch die Richtung für unsere Gesellschaft vorzugeben – denn am Ende geht es dabei um nichts Geringeres als unsere Umwelt!“

Und genau diese Umwelt soll im neuen HySchober-Autohaus in Geisenhausen eine ganz zentrale Rolle einnehmen. Das Konzept sieht ein solares Energiesystem mit Kraft-Wärme-Kraftstoff-Kopplung vor, bei dem das Gebäude über eine PV-Anlage allein über die Sonne mit Energie versorgt wird. Ein Teil dieser Energie kann dann zur täglichen Bedarfsdeckung genutzt werden, während der andere Teil durch Elektrolyse in Wasserstoff umgewandelt wird, welcher dann in entsprechenden Tanks für einen späteren Zeitpunkt gespeichert wird. Joachim Schober: „Nur Wasserstoff bietet uns diese einmalige Möglichkeit, überschüssigen Strom langfristig zu speichern und somit auch dauerhaft nutzbar zu machen. Das hatten wir bisher nicht und diese Möglichkeit eröffnet uns große Perspektiven!“

Aus dem Überschossstromspeicher kann der Wasserstoff dann bei Bedarf mittels einer hauseigenen Brennstoffzelle wieder in Strom oder Wärmeenergie zurückgewandelt werden und darüber hinaus zur Betankung von Brennstoffzellenfahrzeugen genutzt werden. Joachim Schober: „Wir kreieren hier einen unglaublich spannenden Prozess, welcher bewusst auch als Demonstrationsobjekt für die Veranschaulichung und das Verständnis der Wasserstoff-Technologie zum Einsatz kommen soll.“

Kooperations-Partner für das Bauprojekt HySchober werden auch weiterhin gesucht. Interessierte Unternehmen, Hochschulen, Institutionen, etc. können sich gerne direkt unter 08742-967270 oder joachim.schober@auto-schober.de an Geschäftsführer Joachim Schober wenden.

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