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Landshut wird H2-Modellregion

Im Periodensystem steht Wasserstoff an Nummer 1. Im bundesweiten „HyLand“-Wettbewerb steht die Initiative Wasserstoff-Region Landshut e.V. zusammen mit ihren Projektpartnern aus den Landkreisen Landshut, Ebersberg und München auch an Nummer 1. Als einer der drei Gewinner der „HyPerformer“-Ausschreibung des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) erhält die Region die Gelegenheit, ein effizientes Netz zur Erzeugung und Nutzung von grünem Wasserstoff aufzubauen, das Impulse für die Energiewende erzeugen wird. Mit Fördergeldern in Höhe von bis zu 20 Millionen Euro geht die Initiative in die Startblöcke, um dem Energieträger Wasserstoff den technologischen und wirtschaftlichen Weg in eine grüne Zukunft zu ebnen.

Bericht Niederbayern TV Landshut über H2-Modellregion Landshut

Bundesminister Andreas Scheuer hat im Dezember den Projektantrag der Landkreise Landshut, Ebersberg und München für die Umsetzung einer grünen Wasserstoffmodellregion als Gewinner des „HyLand“-Wettbewerbs in der Kategorie „HyPerformer“ ausgezeichnet. Ein historischer Moment für die beteiligten Landkreise und die Initiative Wasserstoff-Region Landshut e.V. Insgesamt 34 Regionen in Deutschland hatten sich für den „HyLand“-Wettbewerb in den Kategorien „HyExpert“ und „HyPerformer“ beworben, der vom BMVI in Zusammenarbeit mit der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) ausgeschrieben worden war. Bis Ende September 2019 konnten Konzepte für die Integration von Wasserstoff im Verkehrssektor eingereicht werden – eine renommierte Expertenjury entschied sich schließlich für die gemeinsame „HyPerformer“-Bewerbung der Landkreise Landshut, Ebersberg und München unter koordinativer Führung der Initiative Wasserstoffregion Landshut e.V.

Mobilität + Sektorenkopplung = Technologievorsprung

Die Gewinnerregion „HyBayern“ rund um Landshut und seine Verbundpartner bietet hervorragende Voraussetzungen für die Umsetzung einer grünen Wasserstoffmodellregion – es verbinden sich wirtschaftlich starke Regionen mit großem Potenzial zur Herstellung von erneuerbarem Wasserstoff und der Bereitschaft vieler Unternehmer zur Investition in Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeuge. Neben der Erzeugung von grünem Wasserstoff über Elektrolysetechnik aus erneuerbarem Strom der Region (v.a. Wasserkraft und Solarenergie) liegt der Schwerpunkt des Projekts in der Verteilung des emissionsfrei erzeugten Wasserstoffs an Tankstellen der Region und in der Nutzung des Wasserstoffs als Kraftstoff in Brennstoffzellen-Elektrofahrzeugen. Der Einsatz von Wasserstoff als Kraftstoff macht deshalb Sinn, da im Verkehrsbereich am schnellsten mit einem wirtschaftlichen Betrieb von Wasserstofftechnik zu rechnen ist. Das Konzept „HyBayern“ folgt damit der erfolgversprechenden Idee der Sektorenkopplung aus Energieerzeugung und Verkehr, die ein Schlüssel für die Erreichung unserer Klimaziele ist.

In Summe sollen im Projekt „HyBayern“ jedes Jahr bis zu 430 Tonnen grüner Wasserstoff hergestellt, an drei neuartige, kombinierte Tankstellen für Pkw, Busse und Lkw verteilt werden und bis zu 140 Brennstoffzellen-Fahrzeuge angeschafft und betrieben werden. Zudem sollen ein vollständig emissionsfreies Autohaus und ein Solarhausprojekt mit dezentraler Wasserstofftechnik bestückt werden. Damit kann im Projekt „HyBayern“ ein geschlossener emissionsfreier Kreislauf aus regionaler und dezentraler Erzeugung und Verbrauch von grünem Wasserstoff implementiert werden. Alle drei Gewinner-Landkreise haben unter Führung der Initiative Wasserstoff-Region Landshut e.V. mit Unterstützung durch erfahrene Partner wie der Hynergy GmbH die Konzeptidee für „HyBayern“ ausgearbeitet. Und damit bewiesen, dass sich Wasserstoff als Energieträger der Zukunft rechnen kann und der Zeitpunkt für eine Demonstration des Markteintritts gekommen ist.

Schub für die Region durch Wasserstoff

Es ist zu erwarten, dass durch die Implementierung der grünen Wasserstoffmodellregion „HyBayern“ in Landshut und den anderen Gewinnerlandkreisen kurz- und mittelfristig erhebliche zusätzliche Wertschöpfung in Form von gewerblichen Aktivitäten und Arbeitsplätzen entstehen wird. Schon jetzt haben viele Unternehmer der Regionen Interesse an einem Einstieg in die Wasserstofftechnik bekundet und mehr als ein Dutzend Unternehmer hat sich bereit erklärt, selbst in Wasserstofffahrzeuge zu investieren. Dazu gehören Regionalbusbetreiber, Logistikunternehmen, ein Automobilkonzern und viele mittelständische und kleine Unternehmen, die Brennstoffzellen-Pkw in ihre Fuhrparks integrieren und in Zukunft auf grünen Wasserstoff als emissionsfreien Kraftstoff setzen wollen. Auf eine schnelle Erweiterung der Modellregion um weitere Partner und Anschlussprojekte darf gehofft werden. Gespräche dazu laufen bereits.

Die Verbundpartner des Projekts „HyBayern“ in den drei Landkreisen und der Initiative Wasserstoff-Region Landshut e.V. sind überzeugt davon, dass der Start einer grünen Modellregion Wasserstoff einen Meilenstein auf dem Weg der Transformation in eine emissionsfreie und klimaneutrale Wirtschaft darstellt und helfen wird, unsere Klimaziele zu erreichen, um unserer Nachwelt eine lebenswerte Zukunft übergeben zu können.

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