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Unterstützung für Wasserstoff-Projekt - Hubert Aiwanger besucht Auto Schober

Das Wasserstoff-Bauprojekt des Autohaus Schober bekommt Unterstützung vom Freistaat Bayern. Anfang Oktober war Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger mit weiteren Vertretern aus seinem Ministerium sowie Landshuts Landrat Peter Dreier und Veldens Bürgermeister Ludwig Greimel zu Gast in der Preysing-Allee in Velden, um sich über den Fortschritt der Planungen von „HySchober“ zu informieren und über die weiteren Schritte zu beraten. Konkret ging es dabei um die Bedeutung des Leuchtturmprojekts für die Region sowie einen besseren Zugriff auf Fördermittel von Bund und Freistaat, die derzeit für einen ganzheitlichen, klimaneutralen Ansatz noch zu kurz gedacht sind.


Eine Stunde war für den Besuch des stellvertretenden Ministerpräsidenten angesetzt – am Ende dauerte er fast doppelt so lange. Die Bedeutung von Wasserstoff als Energieträger der Zukunft, Hubert Aiwanger hat sie früh erkannt und das Thema zur Chefsache gemacht, das merkte man auch am Freitagabend wieder deutlich. Ihm wurde aber ebenfalls vor Augen geführt, dass noch einige Stellschrauben zu drehen sind, um wirklich komplett freie Bahn zu schaffen für die CO2-freie Wasserstoff-Gesellschaft. Nach einer originellen Begrüßung, bei der der Niederbayer ein Fass Bier für Bayerns Zukunft mit H2 anzapfen durfte, wurden ihm von Autohaus-Geschäftsführer Joachim Schober nämlich in der zum Besprechungsraum umgestalteten Autohaus-Direktannahme auch die kleinen und großen Tücken auf dem Weg zum vielversprechenden Leuchtturmprojekt dargelegt. Schober: „Mir ging es vor allem darum, aufzuzeigen, dass zwar schon jetzt viele Fördertöpfe für das Thema Wasserstoff zur Verfügung stehen – wir persönlich die meisten davon aber nicht abgreifen können, weil unsere Lösung zu umfassend ist. Die meisten Programme zielen auf Forschung ab. Wir müssen nicht mehr forschen, wir müssen es vielmehr schaffen, existierende Technik auf Sicht in eine betriebswirtschaftliche Anwendung zu bringen, so dass sie jedermann einsetzen kann. Vom privaten Eigenheim bis zum Industriebetrieb, vom Mofa-Fahrer bis zur Airline.“

Was Schober meint: Der Großteil der aktuell laufenden H2-Förderprogramme zielt vornehmlich auf vergleichsweise schnell umzusetzende Wasserstoff-Lösungen wie zum Beispiel eine Nutzfahrzeug-H2-Tankstelle ab, die bayerische Unternehmen sich zusätzlich zur bereits bestehenden Infrastruktur anschaffen können. Komplett neue, sektorengekoppelte Infrastrukturen, wie der zweite Schober-Standort in Geisenhausen, werden dabei aber nicht berücksichtigt. Und das, obwohl nur sie die von den Förderprogrammen beabsichtigte Klimaneutralität auch wirklich vollumfassend garantieren könnten. Schober: „Wenn ich mir eine Wasserstoff-Tankstelle auf den Hof stelle, aber trotzdem weiterhin mit Gas heize und Strom aus dem Kohlekraftwerk beziehe, ist das ja keine ehrliche Lösung des eigentlichen Problems. Bei HySchober geht es hingegen um den ganzheitlichen Ansatz. 100 Prozent klimaneutral, da wir die Sonne als einzigen Energielieferanten verwenden. 100 Prozent effektiv, da wir die komplette gewonnene Energie in unseren Wasserstoff-Tanks auch zum Verbrauch an einem späteren Zeitpunkt speichern können. 100 Prozent innovativ, da wir einen neuen Energiekreislauf schaffen, der weit über das Thema Mobilität hinausgeht und dieses System im Realbetrieb zur allgemeinen Anwendbarkeit weiterentwickeln wollen.“

Das neue Autohaus Schober also als Demonstrationsobjekt für eine ganz neue Form der Energieversorgung. Die These, mit der Geschäftsführer Joachim Schober bereits seit Monaten um Unterstützer wirbt, sie stieß auch am Freitagabend wieder auf fruchtbaren Boden. So wurde bereits im Nachgang der Präsentation intensiv über Lösungen für das HySchober-Problem diskutiert. Am Ende verließ Wirtschaftsminister Aiwanger die Preysing-Allee nicht nur mit einem originellen Präsent, sondern auch mit einem Versprechen: „Das Autohaus Schober ist ein Projekt, das vom Bayerischen Wirtschaftsministerium jetzt genauer ins Visier genommen wird, wo können wir hier unterstützen, wie können wir diese innovativen Techniken voranbringen. Wasserstoff voran – dafür kämpfen wir!“

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